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Geboren zu Stirnieni (Lettland) am 31. August 1893.
Priesterseminar te St. Petersburg (Russland), auch hier
Priesterweihe am 21. Januar 1917.
Am 10. Mai 1926 in Moskau vom p"pstlichen Delegierten Bischof Michel
d'Herbigny S.J. im geheimen zum Bischof geweiht und zum
Apostolischen Administrator von Mohilev un Minsk (Weissrussland)
ernannt.
Im September 1927 von der kommunistischen Regierung verhaftet:
Anfang eines jahrelangen Leidensweges durch Haftanstalten mit
Folterungen und Entbehrungen, durch Arbeitslager und in der
Varbannung. Die letzten vierzig Jahre seines Lebens hat er im Exil
verbracht: zunächst in seiner unabhängig gewordenen Heimat Lettland
fern seiner weiss-russischen Diözese, danach in Belgien: erst als
Gast der Benediktiner Abtei Keizersberg, dann zur Pflege im Haus
Emmaus in Löwen.
Verschieden am Ostersamstag, den 18. April 1981 in der St.
Peters-Klinik in Löwen. Beisetzung in der Abtei Keizersberg am 25.
April 1981.
Auf Anregung der Kirche in Lettland im September 1993 Ausgrabung der
körperlichen Hülle und Überbringung nach Riga (Lettland). Danach
feierliche Beisetzung in die Bischofsgruft der Nationalen Basilika
von Aglona am Sonntag, den 10. Oktober 1993, unweit seines
Geburtsortes und seiner Diözesen Mohilev und Minsk. |